Der Artikel des Grauens – DAS POLOKLEID! *döm döm döööm*

Ich weiß zwar nicht mehr genau, was mich damals geritten hat dort mitzumachen, aber ich war mal bei einer kollektiven Plattform für Autoren angemeldet, um mir ein kleines Taschengeld zu verdienen. Hochmotiviert füll ich also das Profil aus und sichtete kurz darauf die erste Anfrage – und gleichzeitig die Letzte. Der Auftraggeber schickte mir ein sehr umfangreiches Memo mit ausdrücklichen Anweisungen, wie er sich den gewünschten Artikel vorstellt, einen kurzen Beitrag über „das Polokleid“.
Er sollte ehrlich aber werbend, sachlich aber persönlich, umgangssprachlich aber nicht flappsig klingen. Die Büchse der Pandorra mal wieder. Jede Satzzahl, jeder Absatz war vorgegeben und auch wie oft der Ausdruck innerhalb des Textes vorkommen sollte. Wie viele Überschriften rein mussten, wieviele Zeichen maximal verwendet werden dürfen, aber trotzdem möglichst kreativ klingen sollten. Aber doch bitte nicht zu frei formuliert. Utopische Wünsche bis zum Abwinken. Ein Traum, nicht wahr? Und das für läppische 6 Tacken Entlohnungsaussicht. Abzocker!
Aber wollen wir mal nicht so sein, dachte ich, erster Versuch, was soll’s. Also tippte ich drauf los, recherchierte modische und historische Hintergründe, kontrollierte die Zeichen und so weiter. Gab den Text in Rekordzeit und sauber abgearbeitet ab. Eine Woche Funkstille. Dann die Nachricht: Abgelehnt. Mit einem riesigen Fragerufzeichen über dem Kopf schrieb ich den Plattformsupport an, was denn an meiner Arbeit so falsch gewesen ist, denn laut den Richtlinien hat man das Recht zu erfahren, aus welchen Gründen eine Einreichung abgelehnt wurde, um sich eventuell zu verbessern.
Find ich an sich super! Gar nicht super war dann die Rückmeldung des Supports, der den Fall geprüft hatte. Laut ihm war ich im völligen Recht, die Auftragsbeschreibung sei absolut missverständlich und voller Widersprüche (und teilweise nicht ausführbarer Angaben gewesen), tja aber mein Geld würde ich wohl trotzdem nicht sehen. Da saß ich dann im Regen. Mit dickem Grinsen abgemeldet, Profil gelöscht und PC aus. Erstmal Eis essen gehen. Weil die mehrstündige Ackerei aber nicht ganz umsonst sein sollte, wollt ich euch den Artikel des Grauens nicht vorenthalten.
Und PS: Es ist nicht leicht so euphorisch über ein Fashionitem zu schreiben, das man persönlich absolut HASST. Sorry, aber ich find die Dinger kackhässlich. Matrosenoptik ist awesome, aber ansonsten…No thanks. Habt ihr auch mal solche unverzichtbaren Erfahrungen gemacht?

Nekonique Polokleid Why

Das Polokleid – auch fernab des Sportplatzes ein absolutes Multitalent

Das Polokleid ist sportlich und doch feminin, dezent und dennoch ein zeitloser Klassiker. Es ist nicht nur auf dem Golfplatz unschlagbar, sondern krönt zuverlässig als modischer Alleskönner jeden Kleiderschrank. Ob chic im Büro, als lässiger Freizeit-Look oder selbstbewusst im Wettkampf, Trägerinnen des Polokleides gehen immer als Sieger vom Feld – zumindest was ihren treffsicheren Stil angeht. Richtig kombiniert macht es Frauen jeder Konfektion und jeden Alters zum unverwechselbaren Hingucker, sei es frech und freaky mit knalligen Turnschuhen oder elegant und mondän mit schlichten Pumps.

Mit dem abwechslungsreichen Polokleid stilsicher durch die Zeit:
Bereits im Jahre 1885 gab es die ersten Kleidermodelle, die den damaligen Frauen eine komfortable Teilnahme an populären Sportarten wie Radrennen oder Tennis ermöglichten. Diese galten jedoch durch unvorteilhafte Figurschnitte als optimierungsfähig, womit der Startschuss zum Entwurf für das heutige Polokleid fiel. Die moderne Variante, meist aus hochwertiger Baumwolle gefertigt, besticht durch seine Elastizität und Widerstandsfähigkeit, wirkt optisch aber gleichzeitig formend und gepflegt. Durch diese praktische Eigenschaft ist es sowohl beim Abendessen mit den Schwiegereltern, als auch beim morgendlichen Workout zuverlässig einsatzbereit.

Das Polokleid als wandelbarer Geniestreich des Modedesigns:
Kaum ein Kleidungsstück ist so wandlungsfähig wie das vielseitige Polokleid. Kombiniert mit flachen Ballerinas oder süßen Mary Janes bietet es den idealen Look für den Job, dazu noch dezenter Schmuck und eine farblich abgestimmte Clutch und selbst zum Kaffee in der Mittagspause garantiert das Outfit einen erstklassigen Auftritt. Wer es lieber bodenständig mag kann alternativ bei Ledersandalen und einer schönen Vintage-Armbanduhr zugreifen, denn egal ob sexy oder konservativ, je nach Rocklänge, Schuhwerk und Accessoires lässt das Polokleid keine Styling-Wünsche offen.

Der charakteristisch umgeschlagene Kragen, die Vielfalt an Knopf- und Gürtelvariationen, sowie die individuellen Kombinationsmöglichkeiten und der klassische Schnitt zeichnen das Polokleid als unverzichtbaren Meilenstein der Fashion-Geschichte aus. Es verwandelt jede Frau im Handumdrehen in stilsichere Trendsetterinnen, sei es bequem als Casual-Look in den eigenen vier Wänden oder als stylisches Highlight auf der nächsten Party. Mit dem Polokleid als zuverlässigem Begleiter durch den Alltag sind der Experimentierfreudigkeit keine Grenzen gesetzt.

Das Copyright saemtlicher vom Autor erstellten Grafiken und Texte bleibt allein bei nekonique.de, eine Vervielfaeltigung oder Verwendung bedarf ausdruecklicher Zustimmung des Autors!

2 Kommentare

  • Melina

    27. August 2015

    Hahaha xD Solche Leute kenn ich nur zu gut 😀 Wollen das gelbe vom Ei – aber bitte nicht zu gelb. Solche Plattformen habe ich auch mal ne Weile probiert, es dann aber sein gelassen. Zu viel Aufwand und die Bezahlung ein Witz. Trotzdem toller Artikel draus geworden 😀 und sei unbesorgt – ich kann Polokleider auch nicht ausstehen!

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    • Chery

      27. August 2015

      Die Beschreibung trifft es gut 😉 Eine gewisse Herausforderung soll ja auch gern bestehen, aber man muss ja nicht gleich die „brennenden Eiswürfel“ verlangen…

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