LiebLinks #2 – Nützliche Dienste für Webseiten & Blogs

In der ersten Ausgabe von LiebLinks findet ihr hilfreiche Tools zum Thema Design und Motion, diesmal geht’s um Programmierung und Optimierung eurer Sites! Das Gebastel mit Codes kann an sich schon Arbeit für starke Nerven bedeuten, deshalb sind ein paar Kniffe stets willkommen – wenn man das fertige Resultat vor sich hat, möchte man sein Baby natürlich auch auf Effektivität und Funktion testen und braucht wiederum neue Lösungen. Siehe dazu:

Pagespeed Insights

Dieser unkomplizierte Google-Developers Dienst bietet bei Eingabe der URL eine ausführliche und schnelle Analyse der Seitengeschwindigkeit. Dabei werden Faktoren wie Caching, Serverresponse, Ladezeit, Dateigrößen und vieles mehr berücksichtigt, sodass ihr eine Liste an Bewertungen bekommt, wie eure Page sowohl Mobil als auch am Desktop abschneidet. Die grün, gelb und rot unterlegten Punkte unterrichten euch per Dropdownmenü welche Fehler ihr genau beheben müsst, um ein besseres Ergebnis zu erzielen.

GTmetrix

…is all about Performance! Tippt ihr die Adresse eurer Page ein, startet eine umfangreiche Analyse, die ihr vorzugsweise als Ergänzung zum Insights-Dienst nutzen solltet. Die Informationen über Schnelligkeit und Verhalten eurer Seite sind sehr aufschlussreich, da euch jedes einzelne Problemchen gezeigt und erklärt wird, so zum Beispiel Ursache, Herkunft und Priorität. So habt ihr sofort im Blick welche Dateien zicken und wie ihr das beheben könnt.

Varvy

Nach Eingabe eurer URL checkt Varvy.com inwiefern eure Seite den wichtigen Google-Webmaster-Guidelines entspricht, die euch bei Beachtung der Hinweise bessere Rankings, Nutzererfahrungen und Findbarkeit versprechen. Scrollt man sich durch die übersichtlichen Ergebnisse dieses SEO-Testers, erhält man Einsicht in Faktoren wie Sitemaptauglichkeit, blockierte Ressourcen und fehlerhaften Code. Unten findet sich die Zusammenfassung von Problemen, die einem zuerst unbemerkt durch die Finger gegangen sind.

CSS Compress

Name ist selbstredend, ein sehr nützliches Tool um euren CSS Code zu komprimieren und dadurch Datenvolumen zu sparen. Einfach den Code aus eurem Originalfile (am besten via Filezilla) kopieren, in das obere Feld einfügen, dann wählen wie klein ihr den Text komprimieren wollt und nach einem Klick das Ergebnis unten rauskopieren. Den neuen Code fügt ihr als Ersatz für das alte File ein und Zack!, fertig die Kiste. Diese Art der Komprimierung verbessert signifikant die Ladezeit eurer Seite.

JS Compressor

Selbes Spiel wie eben erwähnt, allerdings für euer Javascript. Übrigens, bei der Wahl wie stark der Text komprimiert werden soll, geht es vor allem um Lesbarkeit. Der Kompressor haut euch die Leerzeichen und Absätze aus dem Code und spuckt alles in einem großen, engen Block aus. Wollt ihr das verhindern setzt ihr den Kompressor etwas runter, lebt mit ein paar zusätzlichen Bytes, findet euch aber weiterhin besser in den Zeilen zurecht.

Klar, es gibt noch etliche Plugins und Cache-Codes für eure htaccess, aber die meisten davon sind eh bekannt oder nur eine kurze Google Suche entfernt. Vielleicht helfen euch diese Testing-Tools, um das Tempo eurer Sites ein bisschen zu boosten und erleichtern euch die Arbeit an einer guten Performance. Apropos, ich üb schon mal mein Freudentänzchen für den kommenden Post, denn da gibt es ein paar besondere Schmankerl für Blogger!

Das Copyright saemtlicher vom Autor erstellten Grafiken und Texte bleibt allein bei nekonique.de, eine Vervielfaeltigung oder Verwendung bedarf ausdruecklicher Zustimmung des Autors!

Schreibe einen Kommentar